Bei Kryptowährungen gilt: „Not your keys, not your coins“ – nur wer den privaten Schlüssel kontrolliert, besitzt die Coins wirklich. Welche Wallet-Lösung Sie wählen, hängt von Beträgen und Aktivitätsniveau ab.
Custodial Wallet (bei der Börse)
Die Wallet wird von der Börse verwaltet. Vorteil: Einfache Nutzung, schneller Handel, keine eigene Backup-Verantwortung. Nachteil: Im Insolvenzfall der Börse oder Hack sind Ihre Coins gefährdet. Geeignet nur für kleine Beträge (unter 1.000 €).
Software-Wallet (auf Smartphone/PC)
Apps wie MetaMask, Trust Wallet oder Exodus speichern die Schlüssel auf Ihrem Gerät. Vorteil: Volle Kontrolle ohne Hardware-Investment. Nachteil: Bei Schadsoftware auf Ihrem Gerät kann die Wallet kompromittiert werden. Für mittlere Beträge (1.000–10.000 €) eine Option.
Hardware-Wallet (Ledger, Trezor)
Ein physisches Gerät, das die privaten Schlüssel offline speichert. Vorteil: Auch bei kompromittiertem PC sicher – Transaktionen werden auf dem Gerät bestätigt. Nachteil: Anschaffungskosten 50–200 €, eigene Verantwortung für Seed-Phrase-Backup. Für größere Bestände (10.000 €+) Pflicht.
+ Vorteile
- ✓Hardware-Wallet bleibt auch bei kompromittiertem PC sicher
- ✓Software-Wallets geben volle Kontrolle ohne Anschaffungskosten
- ✓Custodial Wallets sind für kleine Beträge bequem und schnell
- ✓Für Krypto-ETPs ist gar keine Wallet nötig
− Nachteile
- ×Eine verlorene Seed-Phrase bedeutet den endgültigen Verlust der Coins
- ×Hardware-Wallets kosten 50–200 € Anschaffung
- ×Custodial Wallets sind bei Hack oder Insolvenz der Börse gefährdet